Podcast mit Stefan Wittenfeld

Frage: Was wolltest du als Jugendlicher werden?

Mein Jugendtraum war es immer, im Bereich der empirischen Forschung tätig zu werden. Ich wollte immer schon verstehen aus welchen Motivationen heraus Menschen handeln. Aus diesem Grund wäre ich sehr gern Psychologe (nicht klinisch) oder Soziologe geworden. Warum ich diesen Weg nicht eingeschlagen habe? Ich glaube ich bin als Jugendlicher schlecht beraten worden. Vielleicht war ich auch zu jung, zu dumm, zu unerfahren, mich vernünftig zu informieren. Was nicht bedeutet, dass ich beruflich irgendetwas bereue.

2. Frage: Was war dein größter Erfolg?

Mein größter Erfolg? Das kann ich so pauschal gar nicht beantworten. Ich glaube dass es eher eine Vielzahl kleinerer Erfolge sind, die mich temporär immer mal wieder begeistern. Am schönsten fühlt es sich an, Erfolge zu erreichen, mit denen ich selbst nicht gerechnet hätte. Die Erfahrung, dass ich Golf spielen kann, war ein tolles Gefühl, nach ich es vorher als eine riesige Herausforderung empfunden hatte. Das ist ein schwieriger Sport bei dem viele Muskelgruppen zeitgleich koordiniert werden müssen. Elegant sieht das bei mir immer noch nicht aus. Aber ich bekomme den Ball mit wenigen Schlägen ins Ziel und bin sattelfest was das komplexe Reglement angeht. Bei Volksläufen mit guten Zeiten ins Ziel zu kommen, war auch eine tolle Erfahrung. Unschlagbar ist für mich aber die Erfahrung, wenn es mir gelingt, den eigenen Horizont zu erweitern, dazuzulernen, neues zu erfahren. Das ist einfach wie ein Superkraftstoff für mich.

3. Frage: Welche Superkraft hättest Du gern?

Das ist eine sehr schöne Frage, die sich vermutlich ein jeder schon mal gestellt hat. Und es ist reizvoll, sich die Superkräfte der bekannten Marvel- und DC-Helden einmal gedanklich durchzugehen. Kraft wie Superman? Nein, die habe ich eh. 😉😂😂😂 Fliegen können? Ich habe ein Auto. Gedanken lesen? Das ist ein sehr reizvoller Gedanke. Vermutlich aber ist das keine gute Idee. Ich denke oft Dinge, die ich in einem Moment so empfinde… z.B. weil ich müde bin. Tags drauf stehe ich dem gleichen Sachverhalt vielleicht entspannter gegenüber. Hätte man meine Gedanken zum falschen Zeitpunkt gelesen, würde der Gedankenleser völlig falsche Schlüsse draus ziehen. Die Kraft Gedanken lesen zu können, kann also völlig falsche Eindrücke erwecken und Freundschaften im Keim ersticken. Gedanken lesen zu können klingt reizvoll, es nimmt einem aber zugleich die Geheimnisse des Lebens. Nee, danke. Am attraktivsten fände ich es Menschen von dem Leid eines Unfalls oder einer Krankheit heilen zu können. Aber auch damit geht eine große Verantwortung einher, die mein Leben vollkommen verändern würde. Ach nee, danke. Wem hilft man, wenn man nicht allen helfen kann? Bei näherer Beleuchtung dieser Frage denke ich, dass ich lieber keine Superkraft hätte. Vielleicht darf ich meine Lieblingssuperhelden verraten. Zum einen ist es Tony Stark – also Iron Man – dessen extremer Narzissmus mich immer wieder zum Lachen bringt. Und zum anderen DareDevil.

4. Frage: Kannst Du kochen? Und wenn ja, was kochst du am liebsten?

Jaaaaa, ich kann kochen. Das ist ein sehr schöner, kreativer und konstruktiver Prozeß. Mit einem greifbaren Ergebnis. Kochen darf sich für mich nicht einfach nur auf das Erhitzen von Speisen reduzieren. Die Sinne dürfen gern insgesamt verführt werden. Und zwar gustatorisch ebenso wie auch visuell und olfaktorisch. Ich denke dass meine persönlichen Spezialitäten „Nudeln Bolognese“, „Labskaus“ und „Hasipfanne“ (ist kein Hase drin, Hasi ist mein Spitzname) sind. Natürlich ist keines der drei Gerichte von der Stange. Zu den Nudeln Bolognese kann ich verraten, dass da frische Zwiebeln, Knoblauch, jede Menge Tomaten und ein Spritzer Senf, ein Spritzer Gurkensaft und ein paar geheime Gewürze mit reinkommen. Alles vegetarisch natürlich. Und dazu gibt es dann einen schönen trocknen Rotwein. Zum Labskausrezept und zum Rezept der Hasipfanne verrate ich gar nichts (lacht). Darüber hinaus koche ich sehr gern experimentell. Und ich koche auch sehr gerne für Freunde.

5. Frage: Was willst du in den nächsten 5 Jahren unbedingt erreichen?

Ich glaube im Moment sind mir Sport und Ernährung sehr wichtig. Wenn ich mir die Produktion unserer Lebensmittel anschaue, dann habe ich da allergrößte Bedenken, was die Gesundheit unserer Gesellschaft angeht. Was da an Chemie über die Felder gejaucht wird. Also das kann nicht gut sein. Und vom Thema Tierhaltung will ich lieber gar nicht erst anfangen. Deshalb bauen wir jetzt sehr viele Gemüse- und Obstsorten selber an, planen die Haltung eigener Hühner usw. Dazu will ich mein Walking-Engagement aus 2018 wieder aufgreifen. Ich glaube, dass Walken über 7 bis 10km zwei bis dreimal die Woche ein wichtiger Faktor für die körperliche wie auch psychische Gesundheit ist und zu einem längeren und hoffentlich gesunden Leben beiträgt. Was ich also erreichen will? Eine gesündere Ernährung durch Selbstanbau von Obst und Gemüse … und viel Sport zu treiben. Ansonsten ist es mir unbeschreiblich wichtig, dass ich mich geistig entwickeln kann. Ich möchte immer neue Dinge lernen, immer neues ausprobieren, tolle Menschen kennenlernen, etwas über interessante Dinge erfahren, meinen Horizont erweitern. Das wäre cool.

6. Frage: Was schiebst du schon ewig vor dir her?

Ha ha ha – was für eine böse Frage. Sie weckt ja sofort ein schlechtes Gewissen in mir. Also ich versuche schon, nichts auf die lange Bank zu schieben und alles sofort zu erledigen. Aber so Dinge wie Steuererklärungen… da würde mich so mancher Mensch der mich kennt, nicht wiedererkennen. Was ich beim Ausfüllen von Steuererklärungen für Schimpftriaden von mir lassen kann. Unfassbar (lacht)

7. Welcher Song löst gute Stimmung bei Dir aus?

Musik berührt meine Seele. Ich liebe Musik. Sie weckt in mir sehr starke Emotionen. Ich glaube es gibt gar nicht das eine Lieblingslied. Es sind viele Songs von unterschiedlichsten Interpreten, die ich klasse finde. Von Johnny Cash über Gin Wigmore bis hin zu den Toten Hosen. Ich bin zudem aber auch ein großer Opern- und Klassikfan. Es ist nicht selten, dass mir ein Schauer der Faszination über den Rücken wandert, wenn in einer Oper eine Arie geschmettert wird. Und bei Gin Wigmores „If only“ kullern auch schon mal Tränen. Das mag aber auch damit zusammenhängen, dass in meinem Krimi „Tote Friesen singen nicht“ eine sehr schöne, rührende Szene mit diesem Lied verknüpft ist. Gute Laune bekomme ich bei Gin Wigmores „Devil in me“.

8. Dein absoluter Lieblingsort?

Mein absoluter Lieblingsort? Das kann ich sofort und glasklar beantworten: Langeoog. Ich war schon so oft dort, bin aber jedes mal wieder völlig geflasht von dieser einzigartigen Insel. Mir gefällt dort die wunderbare Natur, der tolle Ort an sich, die Einkaufsmöglichkeiten, die tollen Hotels und Restaurants. Vor allem aber diese unfassbare Ruhe. Dazu gibt es übrigens eine lustige Geschichte. Mir war nicht klar, dass wir hier am Festland immer einem bestimmten Grundlärmpegel ausgesetzt sind. Ein Lärmpegel, der da ist, den wir bewusst aber gar nicht wahrnehmen. Auf der autofreien Insel Langeoog gab es diesen Grundlärmpegel nicht. Und als ich zum ersten Mal von Bord ging und die Insel betrat, bekam ich eine kleine Panikattacke weil ich dachte irgendwas stimmt mit meinen Ohren nicht. Außer dem Wind und dem Geschrei einiger Möwen war da nichts zu hören. Das, was ich heute als erholsam und wunderbar bezeichne, war im ersten Moment ganz schön gruselig. (ha ha ha ha) Wenn ich nach Langeoog fahre, dann bin ich schon im Urlaub sobald ich meinen ersten Kaffee auf der Fähre trinke. Langeoog ist Urlaub von der ersten Sekunde an. Hier tanke ich meine leeren Akkus wieder auf.

9. Was kann man von dir als Mensch lernen?

Ob und gegebenenfalls was man von mir lernen kann? Das ist eine Frage die eigentlich andere Menschen beantworten müssten. Kürzlich saß ich in einem Restaurant und habe dort einen schönen Abend verlebt. Das Ambiente war toll, das Essen lecker, die Bedienung freundlich. Alles war gut. Bis ich am Ende gebeten wurde eine Bewertung durchzuführen. Ich verstehe natürlich, dass solche Erhebungen wichtige Informationen und Daten für Geschäftsinhaber sind. Man möchte wissen, an welchen Stellen man sich verbessern kann. Aber mich hat es an meinem entspannten Abend einfach gestört. Und es war für mich der Beginn eines neues Gedankens. Ich möchte mich davon lösen, immer gleich alles beurteilen zu müssen. Je mehr ich kritisiere, je mehr ich beurteile, je mehr ich darüber nachdenke, was an einer musikalischen Darbietung, an einem Buch, an einem Essen, an einer Serviceleistung gut oder schlecht finde, desto weniger kann ich mich zurücklehnen und einfach nur genießen. Der Analysevorgang ist zwar auch interessant, aber er hält mich davon ab, einfach nur konsumieren und genießen zu können. Deshalb versuche ich gerade, mir das ständige und automatische Bewerten von Konzerten, Opern, Büchern, Wein, Speisen, Restaurants abzugewöhnen und mir Lebensbereiche zu schaffen, in denen ich einfach nur genieße. Natürlich nicht immer in allen Bereichen. Aber ich glaube schon, dass es was mit der Steigerung der Lebensqualität zu tun hat, wenn man sich Freiräume schafft, in denen man nicht analysiert, nicht beurteilt, nicht darüber nachdenkt, was man alles hätte besser machen können – sondern einfach nur genießt. Vielleicht findet jemand diesen Gedanken reizvoll und möchte das zusammen mit mir ausprobieren?

10. Dein wichtigstes und prägendstes Buch?

Bücher sind der Treibstoff fürs Gehirn. Sie inspirieren mich in meinem Leben und eröffnen neue Blickwinkel auf vergleichbare Sachverhalte. Sie sind oftmals eine intellektuelle Bereicherung. Was mich aktuell begeistert und meinen Horizont erweitert hat war das Buch „Mein Wille geschehe“ von Jennifer Benkau. Ein beeindruckender Psychothriller, der viel in mir bewegt, viele Gedanken über das Leben ausgelöst hat. Ähnliches gilt auch für Max Frisch „Homo Faber“ oder „Mein Name sei Gantenbein“, ein faszinierendes Gedankenmodell darüber, wie sehr es unser Leben verändern würde, wenn wir zu bestimmten Zeitpunkten andere Entscheidungen getroffen hätten. Beeindruckend fand ich aber auch Thea Dorns „Hirnkönigin“. Ich lese viel zu wenig.

11. Dein größtes Vorbild?

Vorbilder sind wichtig. Sie dienen der Orientierung, können Leuchttürme und Leitbilder sein. Es gibt Menschen, die mich in bestimmten Bereichen inspirieren, mich faszinieren und mir ein Vorbild – für einen ganz bestimmten Bereich des Lebens – sind. Dazu gehören einige meiner Arbeitskollegen. Aber mein wohl umfassendstes und größtes Vorbild ist meine Frau Sonja. Mich beeindruckt ihre Intelligenz, ihre Toleranz und ihre wohlwollende, positive Art über Menschen zu denken und ihre liebevolle Art mit Tieren umzugehen. An das was sie ansonsten alles leistet, komme ich nicht einmal ansatzweise heran. Ich denke Sonja ist zu Recht mein größtes Vorbild.

12. Wie sieht dein Leben in 10 Jahren aus?

Ich wünsche mir Gesundheit und Wohlbefinden für mich, für Sonja und die Menschen die in meinem Herzen leben. Das würde mir vollkommen reichen.

13. Deine schönste Erfahrung mit Tieren?

Die eine Erfahrung betrifft sicherlich meinen ehemaligen Schäferhundmixrüden Wolf. Er lehrte mich, dass Liebe, Vertrauen und Geduld die richtigen Mittel sind, um auch mit schwierigen Charakteren gut leben zu können, ihnen Sicherheit, Vertrauen und ein entspanntes Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Im Gegenzug dazu erhält man unfassbar viel Liebe und Zuneigung. Die zweite tolle Erfahrung war meine Hündin Bilana. Eine Hündin die ich aus vollstem Herzen geliebt habe. Sie war in vielerlei Hinsicht eine noch größere Herausforderung als Wolf.

14. Deine schlimmste Erfahrung mit Tieren?

Der Weggang von Bilana und ihrer Tochter Amira ist zeitlich noch zu dicht an mir dran. Die Situation emotional noch zu belastend. Da möchte ich mich nicht tiefergehend zu auslassen. Was mich belastet ist, dass ich Bilana nicht in dem Umfang gerecht geworden bin, in dem es möglich gewesen wäre.

15. Vom Amtsrat zum Nasenspezialisten?

Ich mag es, wenn das Leben viele bunte Facetten bereithält. Hauptberuflich arbeite ich als Referatsleiter bei einem Unfallversicherungsträger im Bereich Arbeitsschutz und Prävention. Ich habe dort tolle Chefs und tolle Kolleginnen und Kollegen und eine bunte Vielfalt an Aufgaben, die teils echte Herausforderungen darstellen. Das ist das eine Leben, welches ich leben darf. Ein anderes Ich befasst sich sehr gern mit der Nasenarbeit für Hunde. Das ist ein Leidenschaftsthema für mich. Es fasziniert mich einfach, wie die olfaktorische Arbeit mit Hunden funktioniert. Vor allem aber, wie viel es auch den Hunden in unsere Alltag bringt. Man muss sich ja vor Augen halten, dass sie oft viele Stunden herumliegen und dösen. Da gilt es doch, auch den Hunden einen spannenden, bunten und interessanten Alltag zu gewähren. Nasen- und Suchspiele lasten körperlich und psychisch aus, beschäftigen unser Vierbeiner, vermitteln Erfolgsgefühle und ein ausgeglichenes Dasein. Meine größte Leidenschaft gilt der Fährtensuche. Mein Fokus liegt dabei darauf, die Fährtensuche an sich immer wieder spannend zu abwechslungsreich zu gestalten und die Hunde vor immer neue Aufgaben zu stellen.

16. Was fasziniert dich so sehr an der Kriminalität, dass du unbedingt einen Krimi schreiben wolltest?

Ich glaube, dass es Menschen schon immer fasziniert hat, in die die spannenden Geschichten anderer Menschen einzutauchen. Damals hat man sich spannende Abenteuer am Lagerfeuer erzählt, heute schaut man einen Kinofilm oder liest ein spannendes Buch. Ich habe schon seit über 20 Jahren spannende Geschichten im Kopf. Ich sehe eine scheinbar harmlose Szene und schon explodiert förmlich eine Geschichte daraus. Als ich dann eines Tages – also vor ungefähr zwei Jahren – Reno Tierhagen, Wiebke Dunkler und Sybille zu Kanthausen kennengelernt hatte, haben mich diese drei Personen einfach nicht mehr losgelassen. Sie wollten leben… sie wollten auf Papier. Also fing ich an zu schreiben. Da ich aber Polizeiarbeit nur aus anderen Krimis und Filmen kannte, keine Ahnung von Verletzungen und ihren Folgen hatte und auch mein juristisches und psychologisches Wissen auf die übliche Allgemeinbildung begrenzt war, musste ich mich entscheiden, ob ich einfach nur irgendwas unterhaltsames schreiben oder so nah an einer möglichen Realität schreiben wollte. Ich entschied mich für letzteres und begann zu recherchieren. Dabei stieß ich auf unfassbar viel Unterstützung und Hilfe. Allen voran half mir die Polizei Oldenburg, vertreten durch den Leiter des Polizeikommissariats Jever. Aber auch Humanmediziner, Psychologen, Kriminologen halfen und unterstützten mich mit Fachwissen, wo immer ich eine Reihe von offenen Fragen hatte. Im Rahmen der Recherchen in eine völlig andere Berufswelt einzutauchen war schon ein spannender und interessanter Prozess. Die Kriminalität hat – zu mindestens solange sie in Büchern, in Filmen und fiktiven Geschichten bleibt – eine gewisse Faszination. Es ist der Effekt gefahrloser Spannung.

17. Krimi und Fährtenarbeit. Magst Du uns darüber etwas erzählen?

Kriminalhauptkommissar Reno Tierhagen lebt mit seiner Hündin Sleepy zusammen in einem Haushalt. Seiner festen Überzeugung nach ist Sleepy die beste Polizeihündin der Welt. Sehr zum Argwohn seines Vorgesetzten Polizeirat Heiner Hofer, der davon überzeugt ist, dass Tierhagen seinen Hund einfach nur auf Kosten der Steuerzahler durchfüttern will. Im Laufe der Geschichte zeigte sich aber sehr deutlich, wie oft Sleepy zu einem Ermittlungserfolg beiträgt, indem sie sowohl Drogen, als auch flüchtige Verbrecher findet und stellt. Es handelt sich bei diesem Buch nicht um eine Hundefachbuch, sondern um einen Kriminalroman. Trotzdem sind – wie alles andere auch in diesem Buch – auch die Bereiche der Nasenarbeit realitätsnah und gut dargestellt. Fährtensuche, Mantrailing und Drogensuche werden thematisiert und werden Hundefreundinnen zu begeistern wissen. Ich darf verraten, dass sich die fiktive Hündin Sleepy sehr stark an meiner Hündin Bilana orientiert. Ihr ist dieses Buch auch gewidmet, da sie mich kurz nach Fertigstellung des Skripts verlassen musste.

Aber es geht nicht nur um eine Hündin. In diesem Kriminalroman gibt es neben dem genreüblichen Mord und Totschlag auch viel zu lachen. Wiebke Dunklers Mitbewohnerin Sybille zu Kanthausen sorgt an verschiedenen Stellen für entsetztes Kopfschütteln. Und neben Drogen und Verbrechen handelt der Krimi auch von Liebe, Sex und einer intensiven Freundschaft.

Ich habe versucht, mich nicht nur auf die Mordermittlungen zu beschränken, sondern alle Facetten des Lebens von Reno Tierhagen und Wiebke Dunkler abzubilden. So entsteht ein spannendes Bild des Lebens dieser beiden Ermittler. Und ich hoffe sehr, dass die beiden sich in die Herzen der Leserinnen schleichen werden. Schauen wir mal, ob mir das gelungen ist?

18. Wer hat dich bei diesem Projekt am meisten unterstützt?

Die Liste der Menschen, die mich bei diesem Projekt unterstützt haben ist lang und ich mag da gar keinen Filter vorsetzen. Ich bin vielen Menschen zu Dank verpflichtet. Menschen, die mich in diesem Vorhaben begleitet und unterstützt haben. Ich will nur drei davon kurz nennen. Die größte Unterstützung habe ich ohne Zweifel von meiner Frau Sonja erhalten, die das Buch immer und immer wieder kritisch durchgeschaut, mir Logikfehler, Tipps und Hinweise gegeben hat. Ebenso dankbar bin ich auch dem Leiter des Polizeikommissariats in Jever, Herrn Peter Beer der mir die polizeiliche Arbeit erklärt hat. Jedenfalls soweit das möglich war. Und last but not least gilt mein Dank natürlich auch dem gesamten Team des Canimos Verlages, die das Vertrauen in mich gesetzt und sich im Lektorat und Korrektorat mit meinem Skript herumschlagen mussten. Ohne all diese Menschen – es waren insgesamt sicherlich an die 20 Personen – wäre das Buch nicht so auf die Beine gekommen. Ich hoffe inständig, dass ich niemanden dieser vielen lieben Menschen enttäuschen werde. Ich hoffe, dass ihnen das Buch gefällt.

19. Wann und wo wird das Buch veröffentlicht?

Das Buch ist ab April 2019 überall dort erhältlich, wo es Bücher gibt. Verlegt wird es im Canimos-Verlag in Stuttgart. Man kann es aber auch über Amazon, Buecher.de und in jeder Buchhandlung bestellen.

20. Gibt es eine Lesereise?

Ja, man kann mich tatsächlich für Lesungen buchen. Das dürfte dann – im Hinblick auf die olfaktorischen Bestandteile des Krimis – auch für Hundeschulen attraktiv sein. Wir lesen dabei ein paar spannende Passagen aus dem Krimi vor, werfen mit Powerpoint ein paar Eindrücke der Tatortumgebung an die Wand, machen ein paar Interaktionen mit dem Publikum und gestalten so einen bunten, spannend-lustigen Krimiabend.

Die Premierenfeier findet übrigens am 05.05.2019 im Restaurant Plietsch in Esens statt. Da werden wir den Krimi vorstellen, es gibt Livemusik von „In the Sticks“, eine Ausstellung von Exponaten aus dem Vollzugsmuseum, einen Sektempfang, einen Büchertisch und vieles weitere mehr. Der Eintritt beträgt 12,50 Euro. Anmeldungen sind noch unter krimi@stefan-wittenfeld.de möglich.

Schon eine Woche später, nämlich am 11.05. lesen wir im Restaurant Rauchfang in Schortens, welches in dem Krimi auch eine Rolle spielt.

Um am 07.09. lesen wir in der Designmanufaktur Potpourri in Berlin. Köln und Wilhelmshaven stehen auch noch in der Pipeline.

Fehlt eigentlich nur noch Rostock in der Liste, oder?

Wer Interesse daran hat, eine Lesung zu buchen ist herzlich eingeladen mir eine Anfrage zu schicken. Ich habe da total Bock drauf J

Vielen Dank und allen Hörerinnen und Hörern die besten Wünsche: Stefan Wittenfeld

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